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Poppers
Poppers ist ein - fast nur - von Schwulen verwendetes Rauschmittel (Amylnitrit), welches früher als Medikament bei Patienten mit Herzkranzgefässerkrankung und in der Geburtshilfe eingesetzt wurde.
Die Flüssigkeit verdampft bereits bei Zimmertemperatur und wird um die Wirkung zu erzielen durch die Nase eingeatmet. Poppers führt unter anderem zur Erschlaffung der Darmmuskulatur, was beim passiven Analverkehr erwünscht ist, aber auch zur Erschlaffung der Gefässmuskulatur, was einerseits zu Kopfschmerzen führen, aber auch das Erektionsvermögen negativ beeinflussen kann.
Poppers verursacht bei gesunden Menschen einen Blutdruckabfall mit vorübergehender Herzfrequenzerhöhung. Dieser Effekt wird von vielen als kurzer euphorischer Rausch wahrgenommen. Gelangt Poppers auf Schleimhäuten (Nase, Bindehaut) kann es Verätzungen verursachen. Daher sollte es rasch mit Wasser abgespült werden. Poppers führt im Gegensatz zu anderen Suchtmitteln zu keiner körperlichen Abhängigkeit, kann aber bei übermässigem Gebrauch eine Leberschädigung hervorrufen. Der gemeinsame Gebrauch mit anderen Medikamenten (z.B. Viagra®) kann zu massiven Blutdruckabfällen und Bewusslosigkeit führen.
Warum heißt die Droge übrigens Poppers: Der Name kommt von dem Geräusch (engl. to pop), das beim Öffnen von Glasampullen, in der sich das Medikament befand, entsteht.
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